Existenzgründungszuschuss
Kategorie: Existenzgründer Marketing - 31.10.2011 - Werbeagentur
Liebe Existenzgründer, liebe Existenz-
gründerinnen, liebe Bundesregierung!
Ich kann nur die Hände über dem Kopf
zusammenschlagen, wenn ich die
neuesten Infos / Pläne in Sachen
Existenzgründungsgeld höre.
Das Einstiegsgeld, auch Exitenzgrün-
dungszuschuss genannt, soll in der
nahen Zukunft nicht mehr wie bislang
für 9 Monate, sondern nur noch 6 Monate lang gezahlt werden.
Schwachsinnskürzung ohne Verstand
Das allein ist eine Farce ohne gleichen, nein, es kommt noch trauriger,
die Bewilligung des Einstiegsgeldes soll in Zukunft auch nur noch in
der Konsequenz einer “Ermessensentscheidung bewilligt werden!
Also “wirklich Jeder/Jede” kommt dann wohl nicht mehr so leicht
an die Förderhilfe “Existenzgründungsgeld”. Traurig aber wahr.
Erste kritische Stimmen werden laut: Eine Ermessensentscheidung
kratzt am Ego demokratischer Gleichbehandlung! Oh ja!
Und dann noch etwas zu dem ich in meinem Ratgeber:
Starthilfe für Herzblutunternehmer bereits kritisch
Stellung bezogen habe: die Zahlung des Zuschusses über 9 Monate
hinweg ist hilfreich, aber viel, viel zu knapp um ein neu zu gründendes
Geschäft erfolgreich zum Laufen zu bringen! Die Zeit der Bezuschussung
jetzt auf 6 Monate zu kürzen, dass ist grotesker Schwachsin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Doch ich gehe noch weiter mit meiner Forderung für erfolgreichere
Unternehmensgründungen in Deutschland:
Der Existenzgründungszuschuss sollte / könnte nach diesem Modell
ausgezahlt und bewilligt werden:
- 6 Monate Probezeit > bei Nachweis signifikanter (wirtschaftlicher)
Erfolge erfolgt die Weiterzahlung / Bewilligung des Gründungs-
zuschusses für weitere 6 Monate
(ist das Business offensichtlich nicht erfolgversprechend, wird
ein Darlehen über die Kfw Bank gewährt, dass im Falle eines
Flops zurück gezahlt werden muss.) - Festigt / bestätigt sich nach Ablauf des 12 monatigen Förderzeitraumes
der Eindruck einer erfolgreichen Unternehmung, dann wird der junge
Unternehmer bei Nichtüberschreitung eines festgelegten Jahres-
höchstumsatzes (z.B. bis 200.000 Euro) im ersten und zweiten
Geschäftsjahr keine Steuern (Einkommensteuer; Gewerbesteuer o.ä.)
zu zahlen, bis auf die Umsatzsteuer, die ist in jedem Fall fällig.
Fördermittel-Entschleunigung = mehr Erfolgs-Beschleunigung
Mit so einem System würde der Leistungsgedanke wieder belebt und
gefördert werden und Schein-Selbstständigen- Gründungszuschuss-
in-Anspruch-Nehmern würde das Leben schwerer gemacht werden.
So sieht meine Empfehlung aus, für mehr erfolgreiche Existenzgründungen
in der Bundesrepublik Deutschland. Ansonsten gilt: Solange Sie einen
soliden Job haben, bitte nicht selbstständig machen!!!!
In diesem Sinne!
Beste Grüße!
Ihr Andreas Herrmann
Geschäftsführer Werbekracher Deutschland GmbH
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