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Existenzgründung Hamburg

Am Freitag den 15. April 2011 titelte das
Hamburger Abenblatt auf der ersten
Seite:

In Hamburg rollt die Gründerwelle

Zweithöchste Quote in Deutschland
beim Schritt in die Selbstständigkeit.

In besagtem Beitrag des Abendblatts
wird berichtet, dass nach Angaben der bundeseigenen Förderbank KfW
(Kreditanstalt für Wiederaufbau) 936.000 Menschen den Schritt
in die Selbstständigkeit wagten.

… die Betonung liegt auf dem letzten Wort: “WAGTEN”.

STARTHILFE SELBSTSTÄNDIGKEIT

Ist es ein bekanntes, ja sogar ein ANERKANNTES WAGNISS,
wenn sich ein Mensch in Deutschland SELBSTSTÄNDIG
macht? Meiner Meinung nach ist es traurig, dass der
Schritt in die Selbstständigkeit immer als ein Angst
einflössendes Wagnis bezeichnet wird.

Wann geht Mensch denn ein Wagnis ein? Immer wenn er etwas
ihm bisher Unbekanntes unvorbereietet tut. Denn es ist sicher
kein Wagnis, wenn ich mit Karte und Kompass zu Fuß nach
Paris wandern will. Ohne Karte und ohne Kompass ist
es ganz sicher ein unkalkulierbares Wagnis.

Vorbereitung vs. Planlosigkeit

Deshalb ist meine Meinung, dass grundsätzlich in Deutschland
einmal darüber nachgedacht werden sollte, um

a) die Quote der neuen Selbstständigen

und

b) der Erfolg einer Existenzgründung

steigt, die Bedeutung und das Image einer Existenzgründung
tiefgehender und vor allem positiver zu beleuchten.

Denn auch eine Exitenzgründung muss kein Wagnis sein, wenn
der Existenzgründer bzw. die Existenzgründerin sich gut
auf das Alleinsein im Unternehmerdschungel
vorbereitet hat.

Buch Existenzgründung

Denn hier liegt das Problem, die Existenzgründungen werden auch von
der Agentur für Arbeit angeschoben und die Zahl derer – die bereits
nach ein oder zwei Jahren “Pleite” sind bzw. zurück in die Arbeits-
losigkeit müssen ist erheblich. Ich möchte hier keinen Pessimismus
verbreiten, aber ich möchte darauf hinweisen, dass das Leben als
selbstständiger Unternehmer mehr als nur Knochenarbeit ist.

In den ersten fünf Jahren haben Existenzgründer nur sehr selten
etwas zu lachen. Dies trifft ganz sicher nicht auf alle Selbstständige
zu, aber ganz sicher wird meine Aussage von über 90% der neuen
Existenzgründer bestätigt werden können.

Motivation und Durchhaltevermögen

Und auch hier kommt eine von der Kfw veröffentlichte Quote zum
Tragen: 1/3 aller Existenzgründungen scheitern innerhalb der
ersten drei Jahr Ihrer Selbstständigkeit. Und innerhalb der
ersten sechs Jahre werfen sogar 50% (!!) aller Existenz-
gründer das Unternehmerhandtuch.

Die Gründe hierfür liegen laut KfW hierin:

  • Selbstüberschätzung
  • zu geringes Eigenkapital (!!)
  • mangelhafter Businessplan (trotz “Begutachtung”?!)
  • inkompetente Beratung (haben erfolgeiche Unternehmer beraten?)
  • Arbeitsvolumen überschätzt (siehe auch: BUCHTIPP)

STOPP! … genug Hardfacts aufgezählt. Es ist wie es ist.
Nur bitte beachten Sie – es funktioniert – sich erfolgreich selbstständig
zu machen, nur vor der Existenzgründung ist nach der Existenz-
gründung. Deshalb liegen die Wurzeln des Erfolgs ganz klar
in der Vorbereitung. Alles andere funktioniert fast nie.

Sollten Sie mehr über meine Herzblutunternehmer-Tipps
wissen wollen, dann wird Ihnen mein kleines Büchlein:
STARTHILFE für Herzblutunternehmer ganz sicher
wertvolle Tipps geben.

Herzlich grüßt Sie

Andreas Herrmann
Geschäftsführer
Werbekracher Deutschland GmbH

P.S. Tipps für Existenzgründer bekommen Sie auch in einem
Seminar bei der: ikademie Personalentwicklung

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