Was ist dran am Hype?
Kategorie: Social Media Marketing - 11.09.2011 - Werbeagentur
Google’n tun wir alle & das ist auch gut so!
Aber Twittern, Facebook’n und Xing’n
Sie schon? Und verdienen Sie damit
auch richtig gutes Geld?
Vorweg: Ihre Antwort interessiert
mich wirklich. Denn ich habe nicht
nur eine eigene Meinung zum Thema
des ach so gelobten Social Media
Marketings, sondern auch ein wenig Erfahrung,
die ich mit Ihnen gern teilen und sehr diskutieren möchte.
Zauberwort: Networking
Keine Angst, mein Statement fasse ich kurz.
Also, Facebook ist gut und macht den meisten Menschen richtig Spaß.
Im Bereich B2C sehe (oder sah) ich hier viele Chanchen Meinungen
und vor allem auch Empfehlungen einzuholen. Doch bitte bedenken
Sie, Facebook “zu haben” (in Facebook nur zu sein) bringt Ihnen
genau so viel wie ein leerer Sack Reis in China.
Ein Beispiel wie unzureichend gepflegtes Facebook-Marketing – im
positiven Sinne für die Welt und im negativen Sinne für ein Unter-
nehmen – enden kann sehen Sie hier: Orang Utan Video
Und dann kam das Ergebnis – die Antwort des Unternehmens, nach
massiven Umsatzeinbrüchen des “beworbenen” Artikels – weltweit:
Stopped Using Palm Oil
Hier sehen wir, dass Facebook-Marketing funktioniert, im positven
wie auch im negativen Sinne. In diesem speziellen Fall hat Facebook
den Orang Utans sicher eine neue Chance gegeben.
Follow you – Follow me
Im Bereich B2C funktioniert das so genannte F-Commerce – teilweise -
wenn Sie Ihren Facebook Account kontinuierlich mit News
versorgen und NICHT NUR Produktmarketing, sondern
Mehrwertmarketing betreiben. Anders sieht es im Bereich B2B aus.
Hier funktionert meiner Meinung nach das Facebooking nicht.
Warum ist das so? Weil hier die Verkaufsabsicht des “Facebookers”
noch offensichtlicher ist als beim angestrebten Empfehlungs-
marketing auf Ebene des B2C-Marketings via Facebook.
Sicher wird es auch hier große Ausnahmen geben, die allerdings in
den seltensten Fällen KMU’s (kleine und mittelständische Unternehmen)
betreffen werden. Aber hier führen wir aktuell ein intensive Beobachtung
durch, denn einer unserer Kunden hat sich über seine Handwerkerinnung
gerade die Eröffnung eines Facebook-Accounts und eines Google-Maps
Eintrages für sportliche 600 Euro andrehen lassen. Per Ratenzahlung,
in 12 Monaten zu je 50 Euro. Ich werde Ihnen berichten, wenn aus diesem
soliden Mittelständler – dank Ihres neuen Facebook-Accounts – ein
vielleicht börsennotiertes Großunternehmen geworden ist. … sofern im
Vorwege jemand dort einen Arbeitsplatz als Facebook-Profil-Adminis-
trator gefunden hat. …wird dann MyHammer überflüssig sein?
Lust auf Zwitschern?
Twitter. Wer kennt es nicht? Haben Sie heute schon getwittert?
Wenn Sie einen Twitter-Account besitzen, dann haben Sie sicher auch
Follower und ganz sicher werden auch Sie einigen Leuten oder
Unternehmen folgen. Und auch werden Sie die Situation kennen,
dass Ihnen Leute via Twitter iphone app mitteilen werden, dass Sie
gerade auf dem Weg zu Arbeit sind oder ins Bett gehen.
Das ist toll. Wirklich? Ok, vielleicht mag es ja wirklich Follower in
einem Netzwerk geben, die diese Art von Messages wertvoll
finden. Doch dies ist auf privater Ebene und hat deshalb auch
seine Daseinsberechtigung. Im geschäftlichen Bereich sieht die
Twitterwelt ganz anders aus. Ein Beispiel: Max M. bekommt einen
der ihm folgt, einen Follower. Das findet Max spannend (da sich
jemand für ihn interessiert) und deshalb folgt er ihm (meistens
einem kommerziell agierenden Follower) dankend auch.
Folgst du mir, folg’ ich dir …
Doch in der Regel passiert jetzt folgendes: Sie werden non-stop mit
Infos (Angeboten) offensichtbar zugespammend … in der
Hoffnung Ihres Followers, dass Sie sein Brand inhalieren und viele
seiner toll gezwitscherten Angebote konsumieren.
Den Rest können Sie sich denken. Deshalb gilt für mein getwitter:
Weniger ist mehr! Und ich folge nur den Leuten / Unternehmen
die nur dann twittern, wenn Sie auch wirklich was Wichtiges
zu sagen haben, aber bitte nicht 50 tweets per day.
Hat es bei Ihnen inzwischen Xing gemacht?
Xing ist cool und
Xing ist wichtig. Den Machern von Xing sei Dank, aber einige
Nutzer bei Xing machen vielen Xingern das Xingdasein schwer.
Mir zum Beispiel. Nahezu regelmäßig bekomme ich Anfragen mir
bis dahin unbekannter Fans. Und da ich noch kein VIP bin …
unterstelle ich blauäugig “ehrliches” Netzwerkinteresse.
Stopp, Korrektur: Unterstellte ich – ehrliches Netzwerkinteresse.
Jeden Tag ein (gutes) neues Geschäft
Doch oftmals stellt sich auch hier der oben beschriebene Twitter-
Effekt ein. Meine oftmals neue Xingvernetzung schickt mir wieder
permanent Einladungen in irgendwelche (seine) Gruppen und
lädt mich zu (firmeneigenen) Schulungen ein oder ich soll dit un
dat kaufen. Forget it! So funktioniert verkaufen nun schon mal
goar nich!
Tipp >> hier lernt man Verkaufen
Und bitte, diese Art des primitiven Kommunikationsgebarens hat
ganz sicher nichts mit ehrlichem Netzwerken und authentischem
Empfehlungsmarketing auf Netzwerkbasis zu tun.
Ich glaube, dass wenn diese minderwertigen Vermarktungs-
engagements aufhören würden, dann würde auch mir das Netzwerken
auf Twitter, Xing, Facebook und meinem Liebling Google+ noch
um ein Vielfaches mehr Spaß machen.
In diesem Sinne, werden Sie doch einfach mein Follower bei Twitter oder Fair-Xingen Sie sich mit mir hier:
… wenn Sie mögen.
Werbekracher
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