Social Media B2B
Kategorie: B2B Werbung - 17.09.2010 - Werbeagentur
Es klingt in (fast) aller Munde:
Social Media Marketing
… das ultimative Heilmittel in Sachen
Auftragsrückgang, Kaufzurückhaltung,
Kundenschwund und branchenspezifische
Rezession – und eigentlich so gegen alles?
Wirklich?
Der Hype nach SMM (Social Media Marketing) Aktivitäten ist nicht zu
übersehen, TWITTER, FACEBOOK, MeinVZ und wie sie alle heißen
sind das tägliche Domizil für Millionen von Menschen geworden.
Macht Sinn oder ist Unsinn?
Tendenz? Sicher steigend.
Doch Stopp! Ich spreche hier von Social Media B2B – und stelle
gern diese Frage: Sind die angesprochenen Portale tatsächlich
relevant für Kunden und Interessenten im Bereich B2B?
Unsinn ist Social Media B2B ganz sicher nicht, doch wieviel Sinn
macht ein Engagement in Sachen Social Media B2B – bei dem
dafür erforderlichen (eher zeitlichen) Invest?
Social Media Marketing muss zwangsläufig oder sollte immer mit
Herzblut und Leidenschaft realisiert werden. Alles andere ist pure
Zeitverschwendung, da die Teilnehmenden, die Macher, die
Gemeinschaft der Akteure in diesen Foren kritische und
gut gebildetete Menschen sind.
Engagement mit lohnender Rendite …
Daher muss zwangsläufig das monetäre Invest für ein unter-
nehmerisches Engagement im Bereich Social Media sehr genau
unter die Lupe genommen werden. Im Bereich B2C sage ich mit
aller Deutlichkeit: Ja – für Aktivitäten im Bereich Social Media!
Im Bereich B2B bin ich etwas kritischer, was das grüne Licht für
ein vergleichbares Engagement betrifft. Denn ich bin nach wie vor
der Meinung, dass die wenigsten Entscheider (Unternehmer, Einkäufer,
Geschäftsführer ect.) nach Empfehlungen in diesen Foren suchen.
Anders verhält sich ein kleine Nische – im Social Media B2B:
Blogs sind IN …und machen Sinn.
Das Bloggen oder die Pflege eines unternehmeneigenen Blogs ist ganz
sicher kein Geheimtipp, aber einen eigenen Blog zu führen, dass ist in
meinen Augen eine große Chance, für wirklich jedes Unternehmen.
Das Handling eines Blogs (z.B. auf WordPress – Basis) ist eigentlich für
jeden Internetuser ohne Schulung machbar. Somit kann in Echtzeit
nahezu jeder Mitarbeiter seine Gedanken, Fragen oder Antworten
zu aktuellen Kundenthemen im Blog festhalten und der Welt
bzw. den potenziell in Frage kommenden Interessenten
präsentieren.
… auf den Punkt gebracht:
Ich denke, dass Social Media B2B nur mit Einschränkung Sinn macht.
Gleichzeitig betone ich, Social Media B2B hat seine Daseinsberechtigung,
ohne Wenn und ohne Aber – vor allem wenn es um die Realisierung und
Etablierung eines firmeneigenen Blogs geht.
ABER pauschal halte ich ein echtes Engagement in den klassischen
Bereichen des Social Media Marketings (s.o.) für nicht wirklich
renditeträchtig.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Social Media B2B gesammelt?
Ich bin brennend an gesammelten SMM-Praxis-Erfahrungen
interessiert und für jede (auch kritische) Meinung dankbar.
Herzliche Grüße aus Hamburg!
Andreas Herrmann
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