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Fotolia Credits

Am 30. Dezember 2011 bekam ich von
der weltweit wohl größten Bilddatenbank
eine eMail mit diesem originalen Wortlaut:

Guten Tag Andreas Herrmann.

Wir möchten Sie erneut daran erinnern, dass die Verfügbarkeit 17 Ihrer Credits in einer Woche ausläuft. Die über Fotolia erworbenen Credits sind gemäß unseren Kaufvereinbarungen und den ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen 365 Tage verfügbar. Daher möchten wir Sie bitten, diese Credits innerhalb der nächsten Woche zu verwenden. Nach dem Ablauf der Verfügbarkeit können Credits nicht mehr verwendet werden.

In der Credit-Sektion Ihres Mitgliedsbereichs finden Sie weitere Details zu Ihren verbliebenen Credits und deren Verfügbarkeit.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Fotolia-Team
030-208 96 208

Nun stelle ich die Frage:

Ist die Entwertung der Credits einerseits korrekt und andererseits seriös?

Ich bitte zu beachten, Fotolia sandte mir / uns die eMail / Nachricht zu einem Zeitpunkt  als sicher ca. 80% aller Menschen / Unternehmen in Deutschland Urlaub gemacht haben und sicher auch erst eine Woche später wieder am Schreibtisch sitzen werden. Deshalb ist dieses Vorgehen in meinen Augen sehr bedenklich. Ich werde Fotolia eine Frage zu diesem Thema senden und die Antwort hier veröffentlichen. Sollten Sie ebenfalls diese Erfahrung mit den “entwerteten Credits” erlebt haben, dann bitte ich um Ihre Information.

Vielen Dank im Voraus!

======>>>>>>>>>>>>>>>

Diese Anfrage habe ich an Fotolia gesendet, am 09. Januar 2012
und 21.18 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 30.12.2011. Ich widerspreche hiermit ausdrücklich der Entwertung meiner Credits!

Gründe hierfür:

a) Ihre Info kam zu einem Zeitpunkt, wo auch Sie davon ausgehen müssen, dass die Empfänger der eMail diese Nachricht nicht lesen werden.

b) die von uns erworbenen Credits sind nie, nie, niemals 365 Tage “alt” gewesen; unser kontinuierliches Kaufverhalten wird dies nachhaltig belegen.

Ich bitte hiermit um Ihre Stellungnahme und um entsprechende Gutschrift.

Vielen Dank im Voraus!

Andreas Herrmann
Geschäftsführender Gesellschafter
Werbekracher Deutschland GmbH

=======>> am 10.01.2012 erhielt ich um 13.41 Uhr diese Antwort vom Fotolia-Team:

Sehr geehrter Herr Herrmann,

vielen Dank für Ihre Mail.
Wir haben Ihnen die 3 abgelaufenen Credits aud Gründen der Kulanz für ein weiteres Jahr gut geschrieben.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass uns Kulanzregelungen dieser Art zukünftig nicht mehr möglich sind und wir bitten sie zukünftig bedarfsorientiert einzukaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Fotolia Team
+49 (0)30 208 96 208

Mein Fazit:

Ich verstehe diese Geschäftsfpolitik nicht. Fotolia müsste doch eigentlich froh sein, wenn Unternehmen zinslos Geld auf deren Konto einzahlen und es nicht gleich wieder ausgeben. Die Gutschrift ist freundlich, aber trotz allem sehe ich nicht die Rechtfertigung Guthaben einfach zu löschen. Das ist dreist, auch wenn es in den AGB geschrieben steht. Bin ich der einzige den dieses Geschäftsgebaren missfällt? Über ein Feedback würde ich mich freuen. :)

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Kosten Webdesign

Immer wieder und immer öfter ist die Frage nach
dem Preis der heikle Punkt in Angebotsfragen.

Auf dem Gebiet des Werbemitteldrucks, also der
Produktion von Drucksachen und Werbeartikeln
befinden sich die Preise seit Jahren im freien Fall.

Diese Situation hat nun die IT Branche bzw. genau
genommen den Bereich der Programmierung und
Webseitenerstellung erreicht.

Die Preise für professionelles Webdesign sind so tief wie nie zuvor. Die Zeiten in denen
der Preis für eine Homepage um die 10.000 Euro betragen hat sind lange in
Vergessenheit geraten.

Kosten Homepage

Wenn wir heute über Preise in Sachen Webseitenerstellung, Onlineshop Programmierung
oder maßgeschneidertes, professionelles Webdesign reden, dann beginnen wir in der
Regel bereits bei 590 Euro und enden bei einer perfekt für Suchmaschinen
optimierten Webseite um die 5.000 bis 8.000 Euro.

Das renommierte Hamburger Abendblatt titelte in einem aktuellen Bericht darüber,
dass eine halbwegs vernünftige, professionelle Webseite in Deutschland ca.
5.000 Euro kostet.

Doch warum werden Homepages Onlineshops und Webdesign bzw. die Werbegestaltung
immer billiger? Die Antwort liegt auf der Hand, weil die Anbieter für Webdesign
und Homepage bzw. Onlineshop Programmierung am Markt in der Anzahl
immer mehr werden. Zu dem gesellen sich Anbieter aus dem Ausland,
wie zum Beispiel Polen, Slowakei, Ungarn, aber auch aus Indien
und Russland bzw. der Ukraine kommen immer mehr
Homepages.

Lizenzfreie Bilddatenbank

… doch lassen Sie mich zum Ende dieses Beitrages noch eine Info loswerden.

Grafikdesign bzw. professionelles Webdesign ist auch deshalb deutlich
preiswerter geworden, weil die Beschaffung von Bildmaterial (Fotos)
erheblich, wenn nicht gigantisch billiger geworden ist.

So ist es heute im klein- bis mittelständischen Werbebereich ohne weiteres
möglich, auf Bildmaterial von lizenzfreien Bilddatenbanken zurück zu greifen.

Der Begriff lizenfrei ist in diesem Zusammenhang sicher nicht ganz korrekt,
da einige der im folgenden genannten Anbietern professioneller
Bilddatenbanken selbstveständlich Lizenzen auf Ihren Bildern
haben, diese aber bzw. die kommerzielle Nutzung dieser
Bilder in einigen Fällen schon für 80 Cent zu bekommen ist.

Homepage erstellen Preise …

Somit ist auch die Bildbeschaffung ein wichtiger Grund der dafür
verantwortlich ist, dass lizenfreie Bilder oder der Erwerb von
Lizenzen für die gewerbliche, kommerzielle Nutzung
so einfach bzw. billig geworden ist.

Einige bekannte Anbieter sehr guter und trotzdem spürbar billiger
Bilder / Betreiber von Bilddatenbanken finden Sie hier:

1.) Fotolia (Etablierter Anbieter, rieisige Bilddatenbank, sehr gut!)

2.) Polylooks (Newcomer … sehr, sehr gut!!)

3. Aboutpixel (kostenfreie Bilddatenbank, sehr umfangreich und auch sehr gut)

In diesem Sinne …mit freundlicher Empfehlung und einen schönen Tag,
wünscht Ihnen Andreas Herrmann!
(Geschäftsführer Werbekracher Deutschland GmbH)

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