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Telefon KSK

Heute bekam ich Post von der Künstlersozial-
kasse. Dieses Schreiben war nicht wirklich
erfreulich. Denn in diesem Schreiben
teilte mir die KSK mit, dass ich für das Jahr
2009 auf der Grundlage einer Schätzung zur
Abgabe des Künstlersozialversicherungs-
beitrages zwangsverpflichtet werde.

Künstler Sozial Abgabe

Diese Info bzw. diese Amtshandlung ist ganz
sicher gerecht, wenn sie denn begründet wäre.

Dem ist leider – zum Glück und nachweislich -
nicht so.

Was war passiert?

Anfang Mai bekam ich wieder Post von der Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven.

Die in diesem Schreiben enthaltenen Fragen beantwortete ich unverzüglich und
nach ca. zwei Tagen schickte ich meinen Antwortbrief – VORSORGLICH – als
Übergabe-Einschreiben zurück an die Künstlersozialkasse.

Da dieses Schreiben scheinbar nicht angekommen oder im Haus verloren-
gegangen sein muss, reagierte die KSK und verdonnerte mich zur geschätzten
Zwangsabgabe.

Telefonnummer KSK

Meine erste Reaktion, ich wählte die Telefonnummer – mit Durchwahl der
meinen Vorgang bearbeitenden Sachbearbeiterin – und wollte diese Fehl-
interpretation des Sachverhalts richtig stellen.

Leider wurde mein mein Anruf ganztätig nicht “erhört”. :O(((

Aus diesem Grunde rief ich bei der Post an und bat um Nachforschung, wo
die Sendung bzw. das Einschreiben denn geblieben sei????!!!!!

Dabei stellte sich heraus, dass ich den Brief nicht als Übergabe-, sondern
“nur” als Einwurf-Einschreiben verschickt habe. Und mir wurde mitgeteilt,
dass die Sendung ordnungsgemäß zugestellt worden ist.

FAZIT1: Ich bin meiner Pflicht ordnungsgemäß nachgekommen und habe
ordnungsgemäß die Fragen der Künstlersozialkasse beantwortet, habe den
Brief sogar auf dem Postwege persönlich und dokumentiert zustellen lassen
und trotzdem ist der Brief dann abhanden gekommen.

FAZIT2: Obwohl ich meiner Pflicht vorsorglich nachkam und auch noch
eine sicherer Versandart wählte, und der Fehler definitiv nicht in meinem
Ermessensbereich zu suchen ist, wurde ich zu einer geschätzten Zwangsab-
gabe verpflichtet.

Schnell & einfach: Ruf doch mal an!

Daher stelle ich die Frage:

Warum greift die KSK im Zweifel nicht einfach mal zum Telefon und ruft
einen Abgabepflichtigen Partner an?

Dies würde Kosten sparen und sicher schnelle Klärung bringen.

Daher mein Tipp: Behördenschreiben IMMER VORSORGLICH per
Einschreiben versenden – noch besser – per Übergabe-Einschreiben.

Somit sind Sie im Zweifel immer abgesichert. Jedoch wäre alle Nacharbeit
sowohl der KSK wie auch mir erspart geblieben, wenn man einfach mal
zum Telefon gegriffen hätte und gesprochen hätte … Eigentlich
eine Normalität im täglichen Geschäftsleben.

P.S. Ich habe den beschriebenen Sachverhalt und der geschätzten KSK
Abgabe mit Begründung und per Übergabe-Einschreiben widersprochen.
Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht … Ich werde berichten!

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